Melancholie im Herbst

Wenn im Herbst die verwelkten Blätter von den Bäumen fallen, versinken viele Menschen in Melancholie, einem undefinierbaren Anflug von Traurigkeit.

Es ist eine Zeit des Sterbens, der Abwärtsbewegung.

Doch es fallen auch Früchte und Samen auf den Boden und in ihnen ist neues Leben angelegt.

Jedes Einschlafen ist ein kleiner Tod, jedes Aufwachen eine kleine Geburt.

Wenn etwas zu Ende geht, kann etwas Neues entstehen.

In jedem Sterben ist auch ein Neuanfang.


Dieser stetige Kreislauf von Entstehen und Vergehen ist Gesetzt. Es gibt nichts beständigeres als die Veränderung, das können wir nicht aufhalten.


Wenn wir das akzeptieren und lernen gleichmütig mit dem Wandel des Lebens mitzugehen, können wir ein glückliches und zufriedenes Leben leben.

Das heisst nicht, dass alles immer Friede-Freude-Eierkuchen ist, nein.

Es bedeutet, dass wir trotz stürmischen, traurigen, schweren Zeiten gelassen, friedvoll und vertrauensvoll durchs Leben gehen können.

Es bedeutet, dass wir nicht zerbrechen oder untergehen in unseren Emotionen und Schmerzen, sondern dass wir frei und glücklich sind und den Herausforderungen des Lebens mutig und mit dem Wissen, dass alles einmal vorbei geht, entgegen treten.


Wie gehst du mit dieser Herbst-Melancholie oder der stetigen Veränderung um?